Vergleich zweier Zustände einer Website. Links eine WordPress-Installation mit Theme, Page Builder, Plugins, Datenbank und laufenden Updates, verbunden durch ein Gewirr roter Leitungen. Rechts die zurückgebaute Fassung auf Desktop, Tablet und Smartphone mit schlankem Code, weniger Angriffsfläche und ohne Plugin-Updates.
WordPress seit 15 Jahren

Wir bauen WordPress professionell zurück.

Sie haben eine bestehende WordPress-Website und Bauchschmerzen damit. Wir schauen sie uns an und sagen Ihnen ehrlich, ob reparieren, aufräumen oder ablösen der bessere Weg ist.

Worum es hier geht

Wir verkaufen Ihnen kein weiteres WordPress

pluswordpress ist keine Agentur, die Ihnen ein neues WordPress-System aufsetzt. Wir kümmern uns um das, was schon da ist.

Die meisten Anfragen bei uns klingen ähnlich. Die Website läuft seit sechs oder acht Jahren, sie sieht eigentlich noch ganz ordentlich aus, aber technisch traut sich niemand mehr ran. Updates werden aufgeschoben, weil beim letzten Mal das Layout zerschossen war. Der Entwickler von damals ist nicht mehr erreichbar. Und keiner im Haus kann sagen welche der 27 Plugins überhaupt noch gebraucht werden.

Genau an dieser Stelle fangen wir an. Wir sehen uns die Installation an, sortieren, was wirklich wichtig ist und legen Ihnen anschließend drei mögliche Wege vor. Sie entscheiden, wir setzen um.

Professionell heißt für uns dabei ziemlich unspektakuläre Dinge: nichts anfassen ohne Sicherung, nichts entfernen ohne Nachweis, dass es niemand mehr braucht, und jeden Schritt so dokumentieren, dass auch ein anderer Dienstleister später damit arbeiten könnte.

Drei Wege

Reparieren, refactorn oder ablösen

Welcher Weg passt, hängt vom Zustand Ihrer Seite ab und nicht davon, was wir gerade gern verkaufen würden. Oft ist der kleinste Eingriff der richtige.

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Reparieren

Etwas ist kaputt und muss schnell wieder laufen. Weiße Seite, Fehlermeldung, kaputtes Formular oder ein Ausfall nach dem letzten Update. Wir grenzen die Ursache ein, sichern den Bestand und bringen die Seite kontrolliert zurück ins Netz.

Typische Fehlerbilder ansehen
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Refactorn

WordPress bleibt, aber es wird deutlich aufgeräumter. Weniger Plugins, sauberer eigener Code statt Builder-Wildwuchs, bereinigte Datenbank, aktuelles PHP. Das lohnt sich, wenn Redaktion und Struktur im Kern gut funktionieren.

Plugins sinnvoll reduzieren
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Zurückbauen

Design, Inhalte, URLs und die Funktionen, die Sie wirklich brauchen, bleiben erhalten. WordPress als technischer Unterbau wird ersetzt. Was übrig bleibt, ist schnell, wartungsarm und bietet Angreifern deutlich weniger Fläche.

Wann sich der Ausstieg lohnt
Vorher und nachher

Oben bleibt alles, unten fällt viel weg

Für Ihre Besucher ändert sich im besten Fall nichts. Für Sie ändert sich, wie oft Sie an die Website denken müssen.

Bestehende Installation

  • Theme plus Child-Theme, teils seit Jahren nicht gepflegt
  • Page Builder erzeugt große Mengen an Markup
  • 20 bis 40 Plugins, mit Abhängigkeiten untereinander
  • Öffentlich erreichbarer Login und eine Datenbank
  • Updates, die getestet werden müssten, aber selten getestet werden
  • Ladezeiten, die auf dem Handy spürbar werden

Nach dem Umbau

  • Ausgelieferte Seiten ohne Bauzeit im Hintergrund
  • Nur der Code, der für Ihre Seite tatsächlich gebraucht wird
  • Formulare mit serverseitiger Prüfung statt Plugin-Kette
  • Kein öffentliches Login und keine Plugin-Updates mehr
  • Inhalte weiter pflegbar, je nach Bedarf über Editor oder uns
  • Deutlich bessere Werte bei Ladezeit und Stabilität

Das sichtbare Ergebnis kann bleiben. Der technische Ballast darunter muss es nicht.

Der Kern der Sache

Von zehntausenden Dateien auf ein paar Dutzend

Die meisten Kunden wissen nicht, wie viele Dateien auf ihrem Server liegen. Die Zahl ist der beste Einzelwert, um den Zustand einer gewachsenen Installation zu beschreiben.

WordPress selbst bringt im Grundzustand schon einige tausend Dateien mit. Jedes Plugin legt eigene dazu, je nach Umfang ein paar hundert bis mehrere tausend. Themes ebenso, und meistens sind mehrere installiert, von denen nur eines benutzt wird. In unseren Projekten haben wir das oft genug gezählt: Eine typische Unternehmensseite mit fünfzehn Plugins und einer Handvoll Themes liegt zwischen zehntausend und fünfundvierzigtausend Dateien.

Nach einem Rückbau sind es je nach Umfang etwa fünfzig. Ein paar HTML-Dateien, eine Stildatei, ein kleines Skript, die Schriften, dazu Ihre Bilder. Der Rest wird nicht optimiert, sondern gar nicht erst ausgeliefert.

Warum die Zahl zählt

Jede ausführbare Datei kann eine Lücke enthalten. Jede muss bei Updates mitgezogen, bei Backups gesichert und im Ernstfall geprüft werden. Weniger Dateien heißen weniger Angriffsfläche, kürzere Sicherungen und Ladezeiten, die nicht mehr mühsam herausgeholt werden müssen.

Ohne Erfahrung wird das teuer

Wer sich ohne Vorkenntnisse in eine solche Installation setzt, braucht mehrere Tage allein dafür, zu verstehen wo was liegt und was davon überhaupt noch benutzt wird. Wir arbeiten seit fünfzehn Jahren in diesen Verzeichnissen und erkennen die Muster, weil wir sie früher selbst gebaut haben.

Unsere Geschichte

15 Jahre WordPress. Jetzt denken wir einen Schritt weiter.

Fast alles was wir in den letzten anderthalb Jahrzehnten an Unternehmenswebsites gebaut und verkauft haben, lief auf WordPress. Themes, Child-Themes, eigene Plugins, Page Builder, Migrationen, Relaunches mit Weiterleitungslisten, nächtliche Rettungsaktionen nach einem Hack. Das war lange die beste verfügbare Basis und wir haben sie gern genutzt.

Wir reden das nicht schlecht. Diese Jahre sind der Grund, warum wir heute innerhalb weniger Stunden sehen, wo bei einer fremden Installation die Probleme sitzen.

Was sich geändert hat, ist die Umgebung. Vieles, wofür man früher zwingend ein CMS mit Datenbank brauchte, lässt sich heute schlanker, schneller und kontrollierbarer bauen. WordPress ist deshalb nicht veraltet. Es ist nur nicht mehr automatisch für jedes Projekt die richtige Wahl.

Mehr über unseren Hintergrund steht auf der Seite zu den Menschen hinter pluswordpress. Unternehmen aus der Umgebung finden unter persönlicher Beratung im Raum Bonn die kurzen Wege.

Was das praktisch bedeutet

Wir prüfen zuerst, ob WordPress bei Ihnen noch gebraucht wird. Wenn ja, sagen wir das. Etwa dann, wenn mehrere Redakteure täglich Inhalte pflegen, ein Shop läuft oder Funktionen im Einsatz sind, die sich nur mit erheblichem Aufwand nachbauen ließen.

Und was es nicht bedeutet

Keine Seite ist nach einem Umbau gegen alles gefeit. Wir versprechen Ihnen keine Unverwundbarkeit. Ohne öffentliches Login, ohne Plugin-Kette und ohne Datenbank entfallen aber die typischen Angriffsflächen, die wir in der Praxis am häufigsten sehen.

Warnsignale

Woran Sie merken, dass es Zeit wird

Einzelne Punkte sind normal. Wenn Sie bei vier oder fünf davon nicken, lohnt sich ein Blick unter die Haube.

  • Updates werden aufgeschoben, weil beim letzten Mal etwas kaputtging.
  • Nach einem Update stimmt das Layout nicht mehr oder ein Formular verschickt nichts.
  • Niemand kann sagen, wofür einzelne Plugins installiert wurden.
  • Die Seite braucht auf dem Handy spürbar lange, bis etwas zu sehen ist.
  • Es gibt Zugänge von ehemaligen Dienstleistern die nie gelöscht wurden.
  • Die PHP-Version ist alt, weil ein Update angeblich nicht geht.
  • Im Quelltext stehen Verweise auf Dienste, die längst abgeschaltet sind.
  • Der Hoster meldet auffällige Zugriffe oder ungewöhnlich hohe Last.
  • Ihre Wartungspauschale läuft, aber niemand weiß genau was dafür passiert.
  • Sie haben Angst vor dem Tag, an dem etwas wirklich ausfällt.
Entscheidungshilfe

Weiterbetreiben, refactorn oder zurückbauen

Eine grobe Orientierung. Welcher Weg bei Ihnen sinnvoll ist, zeigt sich erst nach einem Blick in die Installation.

Drei Wege im Vergleich, jeweils aus Sicht eines mittelständischen Unternehmens
Kriterium So weiterlaufen lassen Refactorn Zurückbauen
Passt, wenn alles läuft und gepflegt wird Struktur gut, Technik unordentlich Technik im Weg, Inhalte stabil
Laufender Aufwand bleibt wie er ist sinkt spürbar sinkt stark
Angriffsfläche unverändert kleiner deutlich kleiner
Redaktion wie gewohnt wie gewohnt je nach Bedarf, oft schlanker
Einmaliger Aufwand keiner mittel höher, dafür einmalig
Risiko beim Umbau keins gering, mit Staging planbar, mit Weiterleitungen

Wenn Sie beim Lesen merken, dass Ihr Fall dazwischen liegt: Das ist der Normalfall. Wir kombinieren die Wege des öfteren, etwa indem wir zuerst reparieren und den Rückbau dann in Ruhe planen. Wie so ein Wechsel technisch abgesichert wird, steht ausführlich unter Umzug ohne Sichtbarkeitsverlust.

Was erhalten bleibt

Ihre Website bleibt Ihre Website

Die häufigste Sorge im Erstgespräch ist, dass beim Umbau etwas verloren geht. Verständlich, denn eine gewachsene Seite trägt viel Arbeit in sich. Deshalb ist die Übernahme des Bestands bei uns kein Zusatz sondern der Ausgangspunkt.

  • Design und Layout, auf Wunsch nahezu unverändert
  • Alle Texte, Bilder, Dokumente und Downloads
  • Die bestehenden URLs, sonst sauber per Weiterleitung abgebildet
  • Titel, Beschreibungen, Canonicals und strukturierte Daten
  • Formulare, Suche und andere Funktionen, die tatsächlich benutzt werden
  • Interne Verlinkung, Sitemap und die Anbindung an die Search Console

Was wir nicht mitnehmen, ist alter Ballast. Karteileichen im Menü, Plugins ohne Funktion, doppelte Bildvarianten und Skripte von Diensten, die Sie zur Zeit garnicht mehr nutzen.

So arbeiten wir

Der Ablauf in fünf Phasen

  1. Bestandsaufnahme

    Wir sehen uns Installation, Hosting, Plugins, Theme und Zugriffszahlen an und notieren, was wirklich genutzt wird.

  2. Empfehlung

    Sie bekommen eine schriftliche Einschätzung mit einem klaren Vorschlag, den Alternativen und einer ehrlichen Aufwandsschätzung.

  3. Sicherung und Testumgebung

    Vollständiges Backup, danach arbeiten wir in einer getrennten Umgebung. Die Live-Seite bleibt in dieser Zeit unberührt.

  4. Umbau

    Reparatur, Aufräumen oder Nachbau, je nach Entscheidung. Parallel entstehen die Weiterleitungsliste und die technische Dokumentation.

  5. Umschaltung und Nachlauf

    Wechsel zu einem ruhigen Zeitpunkt, danach mehrere Wochen Monitoring von Fehlern, Indexierung und Ladezeiten.

Häufige Fragen

Was Kunden vorher wissen wollen

Verliere ich meine Google-Rankings, wenn WordPress ersetzt wird?

Nicht automatisch. Entscheidend ist, dass URLs erhalten bleiben oder sauber per 301 weitergeleitet werden, dass Inhalte und Metadaten mitkommen und dass die neue Auslieferung technisch mindestens so gut ist wie die alte. Garantien für bestimmte Positionen gibt es nirgends, dafür hängen zu viele Faktoren an Google selbst. Wie wir das absichern, steht auf der Seite zur technisch abgesicherten Migration.

Kann ich meine Inhalte danach noch selbst pflegen?

Ja. Die Frage ist nur, wie viel Redaktion Sie tatsächlich brauchen. Manche Kunden ändern zweimal im Jahr eine Telefonnummer, andere pflegen wöchentlich neue Beiträge. Im ersten Fall reicht ein einfacher Weg über uns oder ein schlanker Editor, im zweiten bekommen Sie eine Redaktionsoberfläche. Das klären wir vorher und nicht im nachhinein.

Was passiert mit meinem Kontaktformular?

Formulare werden nachgebaut, mit serverseitiger Prüfung, Spam-Schutz und einer Bestätigung für den Absender. In der Praxis ist das der Punkt an dem sich am meisten verbessert, weil viele Formular-Plugins über Jahre gewachsen sind und niemand mehr weiß wohin die Daten eigentlich fließen.

Ist meine Seite nach dem Rückbau sicher?

Sie ist deutlich weniger angreifbar, aber niemand kann Ihnen absolute Sicherheit versprechen. Ohne öffentliches Login, ohne Plugin-Landschaft und ohne Datenbank entfallen die Angriffswege, die bei WordPress am häufigsten ausgenutzt werden. Server, Hosting und Ihre eigenen Zugänge bleiben trotzdem ein Thema.

Arbeiten Sie auch für Agenturen und Freelancer?

Ja, das ist ein guter Teil unserer Arbeit. Oft geht es um eine geerbte Bestandsseite, die niemand anfassen möchte, oder um einen Kunden, dessen Installation aus dem Ruder gelaufen ist. Wir arbeiten dabei im Hintergrund und treten gegenüber Ihrem Kunden nicht in Erscheinung, wenn Sie das so wünschen.

Wie schnell können Sie bei einem Ausfall reagieren?

Bei einem Totalausfall oder einem Verdacht auf einen Hack melden wir uns in der Regel am selben Werktag. Wichtig ist, dass Sie uns Zugang zu Hosting und Website geben können, sonst verlieren wir Zeit mit Formalitäten. Erste Schritte für den Ernstfall haben wir unter Verdacht auf einen Hack zusammengestellt.

Bauen Sie wirklich keine neuen WordPress-Websites?

Richtig, das ist nicht unser Geschäft. Wir arbeiten an dem was schon existiert. Wenn im Gespräch herauskommt, dass ein neues CMS für Sie sinnvoll wäre, sagen wir Ihnen das offen und empfehlen einen passenden Weg. Seit dem wir uns auf Bestandsseiten konzentrieren, ist die Arbeit für beide Seiten deutlich klarer geworden.

Nächster Schritt

Lassen Sie uns auf Ihre Website schauen

Schildern Sie kurz, was Sie stört. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung mit einer klaren Empfehlung, auch wenn die lautet, dass Sie erst einmal nichts machen müssen.

Was Sie bekommen

  • Einschätzung des technischen Zustands
  • Empfehlung für einen der drei Wege
  • Realistische Aufwandsspanne
  • Keine Vertragsbindung für das Erstgespräch