Unser Kerngeschäft

Professioneller WordPress Rückbau für bestehende Websites

Ihre Seite bleibt so, wie Ihre Kunden sie kennen. Nur die Technik darunter wird ersetzt: kein Theme, kein Builder, kein Plugin-Ballast, kein öffentliches Login.

Definition

Was wir unter Rückbau verstehen

Rückbau heißt: Wir nehmen Ihre bestehende WordPress-Website auseinander, behalten alles was sichtbar und nützlich ist, und ersetzen den technischen Unterbau durch etwas deutlich Einfacheres.

Der Vergleich mit einem Altbau trifft es ganz gut. Die Fassade gefällt, der Grundriss funktioniert, aber im Keller liegen fünf Generationen Leitungen übereinander und niemand weiß mehr, welche davon noch Strom führt. Man kann das Haus abreißen. Man kann aber auch die Leitungen herausnehmen und neu ziehen, ohne die Fassade anzutasten.

Genau das machen wir mit Websites. Nach dem Umbau ist das Ergebnis schlank, es läuft ohne Datenbankabfrage bei jedem Aufruf und es gibt keine Plugin-Kette mehr, die aktualisiert werden müsste.

Wichtig dabei: Wir sind keine WordPress-Gegner. Wir haben selbst fünfzehn Jahre lang damit gearbeitet und tun das für Bestandskunden weiterhin. Wenn Ihre Installation gepflegt ist und die Redaktion damit gut zurechtkommt, sagen wir Ihnen das und schlagen statt eines Rückbaus ein technisches Aufräumen im laufenden System vor.

Für wen das gedacht ist

Unternehmen mit einer gewachsenen Website, die inhaltlich stimmt, technisch aber Aufwand und Sorgen verursacht. Typisch sind vier bis zehn Jahre Laufzeit, ein gekauftes Theme, ein Page Builder und zwanzig bis vierzig Erweiterungen.

Für wen nicht

Redaktionen mit täglichem Publikationsbetrieb, Shops mit gepflegtem Warenwirtschaftsanschluss und Portale mit Benutzerkonten. Da ist ein CMS die richtige Wahl und wir sagen das auch so.

Bestandsaufnahme

Was bleibt und was verschwindet

Die Trennlinie verläuft nicht zwischen alt und neu, sondern zwischen dem was Ihre Besucher sehen und dem, was Sie im Hintergrund pflegen müssen.

Bleibt erhalten

  • Layout, Typografie und Farben, auf Wunsch pixelnah
  • Sämtliche Texte, Bilder, PDFs und Downloads
  • Die vorhandene URL-Struktur, inklusive gewachsener Sonderfälle
  • Meta-Titel, Beschreibungen, Canonicals, strukturierte Daten
  • Formulare, Karten, Newsletter-Anmeldung und was sonst benutzt wird
  • Mehrsprachigkeit, sofern sie im Original sauber angelegt war

Fällt weg

  • Theme und Child-Theme mit ihren Abhängigkeiten
  • Der Page Builder und das Markup das er erzeugt
  • Plugins, die nur andere Plugins reparieren
  • Das öffentlich erreichbare Login unter /wp-admin
  • Die Datenbank als ständige Fehlerquelle bei Updates
  • Der monatliche Aktualisierungszyklus samt Testaufwand

Das Ergebnis sieht aus wie vorher. Es verhält sich nur nicht mehr wie eine Baustelle.

Entscheidungskriterien

Wann sich der Aufwand lohnt

Dafür spricht

  • Die Inhalte ändern sich selten, vielleicht ein paar Mal im Jahr.
  • Es gibt keine echte Redaktion, sondern eine Person die gelegentlich etwas anpasst.
  • Updates verursachen regelmäßig Nacharbeit oder werden aus Angst verschoben.
  • Die Ladezeit ist auf dem Handy spürbar schlecht und lässt sich nicht mehr sinnvoll drücken.
  • Es gab bereits einen Sicherheitsvorfall oder auffällige Zugriffe.
  • Sie zahlen Wartung für ein System, das Sie im großen und ganzen gar nicht ausnutzen.

Dagegen spricht

  • Mehrere Personen pflegen täglich Inhalte und brauchen dafür Komfort.
  • Ein Shop mit Bestellungen, Lager und Kundenkonten läuft im System.
  • Es gibt Mitgliederbereiche, Buchungslogik oder eine Anbindung an eine Warenwirtschaft.
  • Die Website wird in den nächsten Monaten ohnehin inhaltlich neu aufgesetzt.
  • Das vorhandene System ist gepflegt, aktuell und macht schlicht keine Probleme.

Wenn mehrere Punkte auf der rechten Seite zutreffen, ist der Ausstieg nicht Ihr Thema. Dann geht es eher um Ordnung im Bestand. Was das bedeutet, steht auf der Seite zum Aufräumen der Installation.

Zielarchitektur

Was danach unter der Haube läuft

Es gibt nicht die eine richtige Lösung. Welche Variante passt, hängt davon ab, wie oft und von wem Inhalte geändert werden.

A

Fertig ausgelieferte Seiten

Jede Seite liegt als fertige Datei auf dem Server. Nichts wird beim Aufruf zusammengebaut. Das ist der schnellste und robusteste Weg und passt für die meisten Unternehmensseiten. Details dazu stehen unter statische Auslieferung.

B

Generiert aus Textdateien

Inhalte liegen in einfachen, lesbaren Dateien, ein Generator baut daraus die Seiten. Sinnvoll bei vielen ähnlichen Unterseiten, etwa Standorten oder Produkten. Änderungen laufen über einen schlanken Editor.

C

Schlankes Redaktionssystem

Wenn regelmäßig jemand selbst schreibt, bekommen Sie eine reduzierte Oberfläche nur für die Bereiche, die sich wirklich ändern. Kein Plugin-Verzeichnis, keine Themes, kein öffentliches Login.

Grobe Orientierung, welche Zielarchitektur zu welchem Redaktionsalltag passt
Ihr Alltag Ausgelieferte Seiten Generiert Schlankes System
Änderungen pro Jahr bis etwa zehn beliebig, aber strukturiert wöchentlich und mehr
Wer ändert meist wir eine geschulte Person mehrere im Haus
Laufende Kosten Hosting, sonst kaum etwas Hosting und Buildumgebung Hosting und Systempflege
Angriffsfläche minimal gering gering, aber vorhanden
Ablauf

Sechs Schritte bis zur Umschaltung

Der Zeitraum liegt je nach Umfang zwischen zwei und acht Wochen. Ihre bestehende Website läuft in dieser Zeit ganz normal weiter.

  1. Inventur

    Wir erfassen alle URLs, Seitentypen, Funktionen, eingebundene Dienste und die tatsächlich genutzten Plugins. Aus den Zugriffszahlen sehen wir, welche Bereiche überhaupt aufgerufen werden.

  2. Entscheidung über die Zielarchitektur

    Auf Grund der Inventur schlagen wir eine der drei Varianten vor und beschreiben, was das für Ihre Redaktion konkret bedeutet.

  3. Sicherung und Übernahme

    Vollständiges Backup von Dateien und Datenbank, danach übernehmen wir Inhalte, Bilder und Metadaten strukturiert in die neue Umgebung.

  4. Nachbau und Abgleich

    Wir bauen Vorlagen und Seiten nach und vergleichen sie Seite für Seite mit dem Original. Abweichungen werden protokolliert und freigegeben.

  5. Weiterleitungen und Prüfung

    Jede alte Adresse bekommt ein eindeutiges Ziel. Danach laufen Prüfungen auf tote Links, fehlende Metadaten und Unterschiede in den strukturierten Daten.

  6. Umschaltung und Beobachtung

    Wechsel zu einem ruhigen Zeitpunkt, anschließend mehrere Wochen Beobachtung von Serverfehlern, Indexierung und Ladezeiten.

Und die Sichtbarkeit?

Rankings sind der heikelste Teil

Bei jedem technischen Wechsel besteht ein Risiko. Wer etwas anderes behauptet, hat entweder Glück gehabt oder erzählt Ihnen nicht die ganze Wahrheit. Wir können das Risiko klein halten, garantieren können wir nichts.

Konkret heißt das: identische URLs wo immer möglich, saubere 301-Weiterleitungen für den Rest, Übernahme aller Metadaten, gleiche oder bessere Ladezeiten und ein Monitoring nach dem Wechsel. Der komplette Ablauf steht auf der Seite zur Migration mit SEO-Absicherung.

Was in der Praxis hilft: Wir schalten nicht am Freitagnachmittag um. Und wir behalten die alte Installation nach dem Wechsel noch einige Wochen als Kopie, damit sich bei Bedarf einzelne Details wieder herstellen lassen.

Ehrliche Grenze

Wenn Ihre Seite aktuell schlecht rankt, macht der Rückbau daraus keine gute Seite. Technik ist eine Voraussetzung für Sichtbarkeit, kein Ersatz für Inhalte, die zur Suchanfrage passen.

In Zahlen

Warum wir die Dateien zählen

Wenn wir eine Installation übernehmen, ist eine der ersten Zahlen, die wir aufschreiben, die Anzahl der Dateien auf dem Server. Sie sagt erstaunlich viel über den Pflegezustand aus.

Der Kern von WordPress besteht schon im Auslieferungszustand aus mehreren tausend Dateien. Dazu kommt für jede Erweiterung ein eigenes Verzeichnis, bei kleinen Helfern mit wenigen hundert, bei Baukästen und Shopsystemen mit mehreren tausend Einträgen. Themes bringen ihre eigenen mit, und in der Praxis liegen meistens vier bis zehn davon herum, obwohl nur eines aktiv ist. Rechnet man das zusammen, kommt eine gewachsene Firmenseite je nach Ausstattung auf einen Bestand zwischen zehntausend und fünfundvierzigtausend Dateien. Das sind Werte aus unseren eigenen Projekten, keine Schätzung aus zweiter Hand.

Nach dem Umbau bleiben davon rund fünfzig übrig. Für jede Seite eine Datei, dazu eine Stildatei, ein kleines Skript, vier Schriftdateien, die Weiterleitungsregeln, ein serverseitiger Endpunkt für Formulare und Ihre Bilder. Mehr braucht eine Unternehmenswebsite nicht, wenn niemand mehr täglich daran schreibt.

Was die Zahl praktisch bedeutet

  • Sicherheit: Was nicht auf dem Server liegt, kann keine Lücke haben. Die typischen Einstiegswege verschwinden mit den Verzeichnissen.
  • Backups: Eine Sicherung dauert Sekunden statt Minuten und lässt sich im Ernstfall auch wirklich zurückspielen.
  • Updates: Es gibt keine mehr. Damit entfällt der monatliche Testaufwand und die Angst davor.
  • Nachvollziehbarkeit: Sie oder ein anderer Dienstleister können den kompletten Bestand an einem Nachmittag verstehen.

Ehrlich dazugesagt: Die Zahl allein ist kein Qualitätsmerkmal. Eine schlecht gebaute Seite mit fünfzig Dateien ist immer noch schlecht gebaut. Und Bilder zählen mit, ein umfangreiches Archiv verschiebt den Wert deutlich nach oben. Als Anhaltspunkt für den Pflegeaufwand taugt sie trotzdem besser als jede Beschreibung.

Warum das Erfahrung braucht

Eine solche Installation auseinanderzunehmen ist keine Fleißarbeit, sondern eine Frage der Orientierung. Man muss wissen, wo ein Theme seine Funktionen ablegt, welche Verzeichnisse ein Baukasten anlegt, wo Formulare ihre Empfänger speichern und an welcher Stelle über die Jahre eigener Code hineingeschrieben wurde. Wer das zum ersten Mal macht, verbringt mehrere Tage damit, überhaupt eine Landkarte zu erstellen.

Wir haben diese Strukturen anderthalb Jahrzehnte lang selbst gebaut. Deshalb erkennen wir nach kurzer Zeit, was tragend ist und was nur mitläuft. Das ist der eigentliche Grund, warum ein Rückbau bei uns planbar bleibt und nicht in einer offenen Rechnung endet.

Qualitätsanspruch

Woran Sie einen sauberen Umbau erkennen

Es gibt Werkzeuge, die eine WordPress-Seite mit einem Klick in statische Dateien umwandeln. Für ein privates Projekt mag das reichen. Bei einer Unternehmenswebsite gehen dabei regelmäßig Formulare, Weiterleitungen, Sprachversionen oder strukturierte Daten verloren, und gemerkt wird das erst Wochen später an den Zahlen.

Ein professioneller Umbau unterscheidet sich in vier Punkten von so einem Export. Erstens gibt es eine vollständige Inventur vorher, damit niemand hinterher rät, wieviele Seiten es eigentlich waren. Zweitens wird jede Seite gegen das Original abgeglichen und nicht nur stichprobenartig angesehen. Drittens entsteht eine dokumentierte Weiterleitungsliste, in der jede alte Adresse ein Ziel hat. Und viertens läuft nach der Umschaltung ein Monitoring, das Serverfehler und Indexierungsprobleme sichtbar macht, solange man sie noch günstig beheben kann.

Dazu kommt ein Punkt der nichts mit Technik zu tun hat: Sie müssen jederzeit wissen, wo das Projekt gerade steht. Wir arbeiten mit einer offenen Liste, in der Sie sehen was erledigt ist, was ansteht und wo wir eine Entscheidung von Ihnen brauchen.

Häufige Fragen

Fragen vor dem Rückbau

Wie lange dauert ein Rückbau?

Bei einer klassischen Unternehmenswebsite mit fünfzehn bis vierzig Seiten liegen wir meist bei zwei bis vier Wochen. Kommen Mehrsprachigkeit, viele Formulare oder ein umfangreiches Archiv dazu, wird es entsprechend mehr. Den Rahmen nennen wir vor Beginn und nicht mittendrin.

Muss meine Website währenddessen offline gehen?

Nein. Wir arbeiten in einer getrennten Umgebung, Ihre Seite läuft die ganze Zeit weiter. Erst zum Schluss wird umgeschaltet, das dauert Minuten und passiert zu einer Zeit mit wenig Verkehr.

Bekomme ich den Quellcode?

Ja. Sie bekommen alle Dateien, die Weiterleitungsliste und eine technische Dokumentation. Es gibt keine Bindung an uns, weil nichts in einem geschlossenen System liegt. Genau das ist der Punkt, an dem viele Baukastenlösungen scheitern.

Was passiert mit meinem Blog?

Bestehende Beiträge werden mit Datum, Autor und Struktur übernommen. Ob Sie danach weiter bloggen wollen, entscheidet die Zielarchitektur. Wer regelmäßig schreibt, bekommt eine Redaktionsoberfläche. Wer seit zwei Jahren nichts veröffentlicht hat, braucht das selbe Werkzeug nicht noch einmal.

Ist das teurer als eine neue WordPress-Seite?

Einmalig oft ähnlich, laufend deutlich günstiger. Sie sparen Wartungspauschalen, Plugin-Lizenzen und die Nacharbeit nach Updates. Wie schnell sich das rechnet, hängt davon ab, was Sie heute im Jahr für Pflege ausgeben.

Können wir später zurück zu WordPress?

Grundsätzlich ja, die Inhalte gehören Ihnen und liegen in offenen Formaten vor. Ein Rückweg wäre trotzdem wieder ein Projekt. In der Praxis kommt das selten vor, weil der Pflegeaufwand nach dem Umbau der Hauptgrund für Zufriedenheit ist.

Nächster Schritt

Wir sagen Ihnen vorher, ob es sich lohnt

Sie schicken uns die Adresse Ihrer Website und beschreiben kurz, was Sie stört. Sie bekommen eine Einschätzung, eine Empfehlung und eine realistische Aufwandsspanne.